1. Allgemein

1.1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Rechtsgeschäfte der Thomas Albin & Henning Elbers Data Consulting GbR, im Folgenden Dienstleister genannt, mit seinem Vertragspartner, im Folgenden Auftraggeber genannt.

1.2. Änderungen an den AGB, die vom Dienstleister vorgenommen wurden, werden dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt. Innerhalb einer 2-wöchigen Frist kann der Auftraggeber den Änderungen schriftlich widersprechen.

1.3. Individuelle, in einem Vertrag festgehaltene und von den AGB abweichenden Regelungen gehen vor.

 

2. Vertragsgrundlage

2.1. Der Dienstleister und der Auftraggeber gehen eine vertragsspezifische Vereinbarung ein (Ausführung einer im Vertrag genannten Dienstleistung, bzw. Dienstleistungen).

2.2. Ein Arbeitsvertrag erfolgt nicht und wird nicht begründet.

2.3. Sozialversicherung und steuerliche Belange sind vom Dienstleister allein zu tragen.

2.4. Dem Dienstleister steht es frei für weitere Auftraggeber tätig zu sein.

2.5. Erfüllungsort für alle Dienstleistungen ist, falls nicht anders vereinbart, Stuttgart (Baden-Württemberg) und Paderborn (Nordrhein-Westfalen).

 

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1. Angebote des Dienstleisters (über das Internet, E-Mail oder persönlich) sind vertraglich nicht bindend und kostenfrei.

3.2. Ein Vertrag erfolgt erst durch die schriftliche Bestätigung des Auftraggebers und anschließender Auftragsbestätigung.

3.3. Ein Vertrag mit dem Dienstleister kann schriftlich, persönlich, per Post oder E-Mail erfolgen.

 

4. Leistungen des Dienstleisters

4.1. Der Dienstleister bietet beratende Dienstleistungen im Bereich Social Media an und bietet hierfür fest definierte Dienstleistungsprodukte an, die im Vertragsabschluss aufgelistet werden.

4.2. Des Weiteren bietet der Dienstleister kundenspezifische und -zugeschnittene Beratungen im Bereich Data Analysis (Datenanalyse) und Data Consulting (Datenberatung) an. Diese werden bei Vertragsabschluss schriftlich festgehalten.

4.3. Der Dienstleister wird dem Auftraggeber alle im Rahmen des Auftrags erstellten Unterlagen, Dokumente, Grafiken und Ergebnisse zur Verfügung stellen.

4.4. Der Dienstleister wird alle erstellten Dokumente nach modernen Sicherheitsstandards archivieren und sichern.

4.5. Falls keine Archivierung oder nur eine teilweise Archivierung von Daten und Unterlagen verlangt wird, muss dies zwischen Auftraggeber und Dienstleister schriftlich festgehalten werden. Eine nachträgliche Änderung ist möglich.

 

5. Pflichten des Auftraggebers

5.1. Der Auftraggeber stellt dem Dienstleister alle zur Bearbeitung des Auftrags notwendigen Unterlagen zur Verfügung.

5.2. Sollte der Auftraggeber nach Aufforderung des Dienstleisters nicht wie in 5.1 erwartet mitwirken, berechtigt dies den Dienstleister dazu den Vertrag nach schriftlicher Ankündigung fristlos zu kündigen. Bis zu diesem Zeitpunkt erbrachte Leistungen des Dienstleisters werden dann anteilig an den Auftraggeber in Rechnung gestellt.

5.3. Der Auftraggeber stellt dem Dienstleister eine Erklärung aus, die die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Unterlagen bestätigt. Nach dem Abschluss des Auftrags wird der Dienstleister die Unterlagen gemäß 4.4 behandeln.

 

6. Ansprechpartner des Dienstleisters und Auftraggebers

6.1. Sowohl der Dienstleister, als auch der Auftraggeber benennen zu Auftragsbeginn mindestens eine qualifizierte Ansprechperson für den Austausch innerhalb des Auftrags (technische Informationen, Besprechung von Ergebnissen, Dokumentenaustausch).

6.2. Zudem kann der Auftraggeber eine autorisierte Ansprechperson bestimmen, die dem Dienstleister mündlich und ohne schriftlichen Auftrag und Vertrag Leistungen des Dienstleisters in Auftrag geben kann. Der Dienstleister bleibt jedoch berechtigt schriftliche Auftragsbestätigungen einzufordern.

6.3. Der Wechsel von Ansprechpersonen (siehe 6.1. und 6.2.) und Kontaktdaten muss schriftlich mitgeteilt werden (Post, E-Mail). Dies gilt sowohl für den Auftraggeber, als auch für den Dienstleister.

 

7. Haftung

7.1. Einen konkreten Erfolg kann der Dienstleister dem Auftraggeber weder garantieren, noch wird ihm dies geschuldet. Der Auftraggeber selbst trägt die alleinige Verantwortung, selbst dann, wenn der Dienstleister den Auftraggeber bei der Umsetzung begleitet.

7.2. Informationen über das Angebot, Leistungen und Beratungen des Dienstleisters werden nach bestem Wissen und Gewissen vermittelt und sind nicht bindend. Erst die schriftliche Erfassung und Abschluss eines Vertrages legen den Rahmen exakt fest.

7.3. Bei grober Fahrlässigkeit ist der Dienstleister für den Verlust und Diebstahl der Daten verantwortlich.

7.4. Sollte der Dienstleister die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen nicht bis zur vertraglich festgelegten Frist erbringen, steht es dem Auftraggeber frei den Vertrag fristlos zu kündigen. Es werden dann nur anteilig die erbrachten Teilleistungen vergütet.

7.5. Dem Dienstleister und dem Auftraggeber ist bekannt, dass eine elektronische und unverschlüsselte Kommunikation (beispielsweise E-Mail) mit Sicherheitsrisiken verbunden ist. Bei dieser Art der Kommunikation werden weder der Dienstleister noch der Auftraggeber daher Ansprüche geltend machen, die durch das Fehlen einer Verschlüsselung begründet sind.

 

8. Dienstleistungsstörung

8.1 Leistungen des Dienstleisters sind teilweise von anderen, vom Dienstleister nicht zu beeinflussenden, Faktoren abhängig. Beratungsleistungen ziehen teilweise Daten aus den sozialen Medien mit ein. Änderungen in den sozialen Medien (Aufbau der Präsenzen, Zugriff zu Daten, etc.) können zu einer Erschwerung, Verlangsamung oder Nichterfüllung der im Vertrag abgeschlossenen Dienstleistung führen. Im Folgenden wird dies als Dienstleistungsstörung bezeichnet.

8.2. Sollte eine Dienstleistungsstörung unerwartet vorliegen, wird der Dienstleister dem Auftraggeber dies umgehend schriftlich kommunizieren (per E-Mail).

8.3. Bei einer Dienstleistungsstörung kann, auf Verlangen des Auftraggebers, ein neuer, angepasster Vertrag abgeschlossen werden, um die von der Dienstleistungsstörung betroffenen Teilleistungen zu entfernen oder zeitliche Fristen zu verlängern.

8.4. Bei einer Dienstleistungsstörung steht es dem Auftraggeber frei den gesamten Vertrag oder Teilleistungen des Vertrages, die von der Dienstleistungsstörung betroffen sind, fristlos zu kündigen. Teilleistungen, die bis zum Zeitpunkt der Dienstleistungsstörung erbracht wurden, werden leistungsabhängig und anteilig vergütet.

 

9. Zahlungsmodalitäten

9.1. Die Preise für die zu beziehenden Dienstleistungen werden bei Vertragsabschluss inklusive aller gesetzlichen Steuern aufgelistet.

9.2. Falls im Vertrag nicht anders vereinbart gilt eine Zahlungsfrist von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum.

9.3. Rechnungen werden, je nach Vereinbarung, per Post und / oder Mail zugestellt.

9.4. Eine Zahlung ist erst dann geleistet, wenn die in der Rechnung stehende Summe vom Auftraggeber auf das Geschäftskonto des Dienstleisters überwiesen wurde.

 

10. Widerruf

10.1. Nach Erhalt der Auftragsbestätigung kann der Auftraggeber innerhalb von 14 Kalendertagen vom Vertrag zurücktreten.

10.2. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Dienstleister mit der Ausführung der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers begonnen hat.

10.3. Der Auftraggeber ist nach Erlöschen des Widerrufsrechts berechtigt, den Auftrag jederzeit zu stornieren. In diesem Fall hat er jedoch die bis zur Stornierung bereits erbrachten Teilleistungen zu vergüten.

 

11. Schluss / Salvatorische Klausel

11.1. Die hier aufgelisteten AGB und im Vertrag individuell abgeschlossenen Punkte unterliegen im Ganzen dem deutschen Recht.

11.2. Sollte eine Regelung in den hier aufgelisteten AGB und / oder im Vertrag abgeschlossenen Punkten rechtsunwirksam sein oder werden, sind die übrigen rechtswirksamen Regelungen nicht betroffen. Der Dienstleister und der Auftraggeber suchen dann eine neue gemeinsame Regelung, die die rechtsunwirksame Regelung ersetzt und am nächsten kommt. Falls es zu keiner Einigung zwischen dem Dienstleister und dem Auftraggeber kommen sollte, kann der laufende Vertrag ein- und / oder beidseitig fristlos gekündigt werden.

 

Stand: 23.11.2017


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